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News und Infos

FK Austria Wien macht das Double perfekt!

Auch 2017 kommt der Sieger des U 15 Turnier aus Wien.

Die Musik setzt ein, die letzte Spielminute wird angekündigt, da steuert ein Kölner Spieler allein auf den Torwart der Wiener Austria zu. Er hat es auf dem Fuß, das Finale des 15.Internationalen Hallenturnier für U 15 Junioren zugunsten seines Vereins, dem 1.FC Köln, zu entscheiden. Daraus wird nichts. Der Keeper der Wiener pariert den Ball und der Nachschuß endet irgendwo an der Hallenwand. Die Entscheidung muss im Neunmeterschießen fallen. Da haben die Wiener einen klaren Vorteil. Rückblende: Sowohl das Achtelfinale gegen den Karlsruher SC, das Viertelfinale gegen Union Berlin und das Halbfinale gegen Leipzig, haben die Österreicher vom Punkt entschieden. Und auch im Finale sind die Garanten ein überragender Torwart und sichere Schützen. FK Austria Wien gewinnt zum zweiten Mal in Folge das U 15 Turnier und kommt 2018 als Titelverteidiger wieder.

Ehrung
Austrias Torwart Philipp Jorganovic war der Matchwinner des letzten Turniertages. Mit ihm in Tor konnte die Austria vier Siebenmeter gewinnen.

Halbfinale   Finale
Weder RB Leipzig noch der 1. FC Köln konnten die Wiener an der Titelverteidigung hindern.

Hinter den beiden Finalisten reihen sich auf Platz 3 der RB Leipzig und auf Platz 4 der SC Freiburg ein. Die Freiburger spielten ein gewohnt starkes Turnier und verpassten den Einzug ins Finale denkbar knapp (2 : 3) im Halbfinale gegen den 1.FC Köln.

Die Spannung des U 15 Turniers baut sich langsam über die zwei Tage auf. Der erste Tag ist geprägt von einem, sagen wir mal, abtasten. Die Teams, mit Ausnahme von Austria Wien und dem FC Fulham, die einen Tagt früher anreisen, reisen erst am Samstag an und haben je nach Entfernung Reisestrapazen in den Knochen. In der Tat kann man verfolgen, wie sich die Teams nach überschaubarem Beginn, mehr und mehr steigern.

Vorrunde   Vorrunde
Unser Team im ersten Spiel gegen Fulham das 0:5 aus ging.   Das Spiel gegen Freiburg war ergebnistechnisch sehr unangenehm.

Die Vorrundengruppe A hatte es gewaltig in sich. Mit Austria Wien, RB Leipzig (Platz 1) und SC Freiburg stellte diese Gruppe drei Teams, die sich später unter den letzten vier wieder fanden. In den anderen drei Gruppen belegten der FC Fulham, Slavia Prag und der 1.FC Union Berlin die ersten Plätze.

In den Zwischenrundengruppen E bis H verteidigten diese Teams ihre Position und hatten den vermeintlichen Vorteil, in der Zwischenrunde auf einen Viertplatzierten zu treffen. Bis zum Achtelfinale musste, so der Turniermodus, kein Verein seine Sachen packen. Doch dann heißt es Hopp oder Top. Ab hier wurde begeistender Hallenfussball geboten. RB Leipzig gegen Würzburger Kickers (1 : 0), SC Freiburg gegen FC St.Pauli Hamburg (7 : 6 n.N.), Karlsruher SC gegen Austria Wien (3 : 5 n.N.) und VfL Wolfsburg gegen SpVgg Greuther Fürth (5 : 3 n.N.), die Ergebnisse zeigen es, es ging spannend zu. Die Leistungsdichte liegt eng beieinander.

Das ganze wurde im Viertelfinale getoppt. Die beiden Spiele Freiburg gegen Wolfsburg (2 : 1), Prag gegen den 1.FC Köln (1 : 2) standen Spitz auf Knopf und wurden leider durch Wechselfehler getrübt. Den Pragern, den der Turniersieg durchaus zuzutrauen gewesen wäre, passierte dieses Missgeschick gleich zweimal. Die Kölner nutzten den Vorteil gnadenlos aus. Der FC Fulham traf auf RB Leipzig. Mit den Leipzigern hatten sie sich im vergangenen Jahr eines der besten und spannendsten Spiele der bisherigen Turnierserie geliefert. Wie im Vorjahr behielt der RB die Oberhand und unterstrich damit erneut, wo derzeit eine der besten Nachwuchsarbeiten in der Republik stattfindet. Dan Thomas und die „Cottagers“, wie die Fulhamer in England genannt werden, überzeugten durch dynamischen und technisch versierten Hallenfussball. Genauso wie die im Achtelfinale ausgeschiedenen Schweizer vom FC St.Gallen und die unglücklich ausgeschiedenen Prager. Zusammen machen sie das besondere Flair dieses Turniers aus.

Wollen wir die Würzburger Teams nicht vergessen. Der Würzburger FV sorgte in der Vorrunde für Furore, als die „Blauen“ Dreier gegen Fürth und Hamburg holten. Den „Roten“ vom FC Würzburger Kickers dürfte der starke Auftritt im Achtelfinale gegen RB Leipzig in Erinnerung bleiben . Und den Jungs vom SV Kürnach und der 1.JFG Mainfranken bleibt das Erlebnis gegen RB Leipzig, FC Fulham, 1.FC Köln, FK Austria Wien oder dem VfL Wolfsburg gespielt zu haben. Vielleicht gegen einen künftigen Nationalspieler? In den Reihen der Londoner mischte schonmal ein aktueller U 15 Nationalspieler mit.

Ehrung
Aaron Schuster mit dem Tim Schreiber (RB Leipzig - Torwart des Turniers) und Sebastian Paplia (1. FC Köln – Spieler des Turniers)

Sieger